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Sonntag, den 05. Februar 2012 um 19:34 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

(Noch) Mehr Durchblick im Finanzsystem


Jusos Rhein-Sieg und Köln organisierten Seminar "Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Währungskrise - Staatskrise?"

Wie funktionieren Leerverkäufe? Wie arbeiten Rating-Agenturen und warum kam es zur großen Banken- und Eurokrise? Antworten auf diese Fragen bot ein Workshop der Jusos aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Köln in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Auf dem zweitägigen Seminar in Eitorf warfen die Jusos einen kritischen Blick auf das Finanzsystem und seine Mechanismen, die letztlich in die Bankenkrise führten. Ein weiteres Thema waren die Handlungsmöglichkeiten von Staatshaushalten unter direktem Einfluss der undurchsichtigen Ergebnisse der großen Ratingagenturen. In Planspielen wurden Börsenhandel und Verhandlungen von Staatshaushalten unter den verschiedenen Interessensgruppen durchgespielt. Diskutiert wurde auch über antizyklische Finanzpolitik und Situationen, in denen staatliche Verschuldung sinnvoll und notwendig sein kann. Viele Diskussionen kreisten um die Verschuldungskrise in Griechenland. Dabei ging es nicht nur um die wirtschaftlichen Zahlen des Landes, sondern vor allem auch um die Menschen, die nun unter den harten Spardiktaten leiden und auf die Straße gehen. Die Jusos stehen klar für internationale Solidarität. Wir sind ein Europa, die Probleme und Sorgen der Griechen sind auch unsere!
 
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 12:03 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

JUSOS FORDERN EINE ABSCHAFFUNG DER 1. KLASSE IN REGIONALVERKEHRSZÜGEN


Andreas Morlok  / pixelio.de
© Andreas Morlok / pixelio.de
Steigende Energiekosten, insbesondere Benzinpreise, erhöhtes Verkehrsaufkommen sowie steigendes Umweltbewusstsein führen dazu, dass immer mehr Menschen, meist Pendler/Innen, das Auto stehen lassen und auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen. Hierfür muss entsprechend geplant und genügend Angebot in Form von Fahrten und Sitzplätzen zur Verfügung gestellt werden. Dies allerdings passiert bis heute nicht optimal. Gerade zu Hauptverkehrszeiten sind Regionalverkehrszüge häufig völlig überfüllt. Trotzdem werden weiterhin nicht genutzte Plätze für die „1.Klasse“ freigehalten.

„Aus Sicht der Jusos Rhein-Sieg ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Treppen und Durchgänge in überfüllten Regionalzügen, wie dem Rhein-Sieg-Express, als Sitz- und Stehplatz benutzt werden müssen, obwohl „1. Klasse“-Plätze oftmals komplett leer sind. Es ist absurd, dass unbesetzte Sitzplätze durch die Landschaft fahren, während für die zahlreichen Nutzer von z.B. Schüler- , Berufs-, Monats- oder Studententickets zu wenig Raum in der „2.Klasse“ zur Verfügung steht“, beschreibt die Juso-Kreisvorsitzende Sara Zorlu die Situation, „Noch absurder wird dieses Verfahren, wenn Fährgäste, nur weil sie sich aus Mangel an Platz beispielsweise auf der Treppe zur 1. Klasse befinden, ein Bußgeld zahlen sollen. So etwas stößt völlig zu Recht auf Unverständnis bei den Bahn-Kunden. Dieser miserable Umgang der Bahn mit ihren Kunden ist leider kein Einzelfall, überfüllte Züge meist sogar der Regelfall.“
 
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 16:00 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

"Völker, hört die Signale!"


Gelungenes Arbeiterlieder-Seminar der Jusos Rhein-Sieg


Arbeiterliederseminar 2011Tradition muss nicht langweilig sein! Das bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeiterlieder-Seminars der Jusos Rhein-Sieg in Eitorf. Auf dem Programm standen Geschichte und Geschichten aus der internationalen Arbeiterbewegung und vor allem viel Gesang. Fachkundig informierten die Referenten Kathrin Lammerich und Folke große Deters die anwesenden Rhein-Sieg-Jusos. Zu theorielastig wurde es aber dennoch nicht. Im Mittelpunkt stand die Praxis und damit das gemeinsame Singen von bekannten und unbekannteren „Hits“ der Arbeiterbewegung, darunter natürlich die „Internationale“, „Die Arbeiter von Wien“, „Bella ciao“ oder „Auf, auf zum Kampf“.


Die ausgewählten Lieder boten einen Einblick in die gedanklichen Traditionslinien der SPD und Jusos, zeigten aber vielfach auch noch Aktualität.


„Gerade wir als Jusos erinnern die SPD immer wieder an ihre Wurzeln und ihre Herkunft. Wer heute linke Politik macht, kann das mit einem Blick auf eine lange und stolze Geschichte tun. Daran sollte das Seminar erinnern und das ist uns auch gelungen“, freut sich der Juso-Kreisvorstand.

 
Dienstag, den 15. November 2011 um 13:54 Uhr - Geschrieben von: Alexander Jüdes

Arbeiterliederseminar 2011


Arbeiterliederseminar
 
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