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Dienstag, den 06. Dezember 2016 um 22:54 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

„Junge Menschen sollten sich das nicht mehr gefallen lassen.“


Jusos und SPD diskutierten über die US-Wahl und ihre Auswirkungen

„Ein schlechter Scherz kann eben auch zur Realität werden“, erklärte der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm die Idee zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Rolf Mützenich, die am Nikolaustag in Rheinbach stattfand. Bei der Themenfindung für die außenpolitische Diskussion glaubte noch niemand an einen US-Präsident Trump. Dennoch kam es am 8. November anders und so luden die Jusos Rhein-Sieg gemeinsam mit dem SPD-Kreisverband ein, um über die Auswirkungen der US-Wahl auf die internationale Politik zu diskutieren.


Mützenich stellte fest, dass die Welt nicht aus den Fugen geraten sei. Besorgt zeigte sich der Außenpolitiker jedoch mit Blick auf die internationale Politik, die auch durch Trumps provokativen Stil unkalkulierbar werde. Man dürfe Einzelpersonen zwar nicht überschätzen, aber auch die zweite und dritte Reihe hinter einem Präsidenten Trump mit ihrer ideologischen Agenda gebe Anlass zur Sorge, nicht nur für Klimaschutzziele.


 
Mittwoch, den 30. November 2016 um 11:17 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

"Heute gilt der Fahrgast als Störfall!"


Jusos und SPD in der Region diskutierten über eine solidarische Finanzierung des Nahverkehrs


Fast nichts ist so sicher, wie die jährliche Fahrpreiserhöhung für Bus und Bahn. Um über eine neue Form der Finanzierung des Nahverkehrs zu diskutieren hatten die Jusos aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit den SPD-Fraktionen in Stadtrat und Kreistag sowie der Juso-Hochschulgruppe Bonn zu einer Podiumsdiskussion ins BaseCamp nach Bonn geladen. Auf dem Podium nahm einer der Erfinder des Semestertickets für Studierende in NRW Platz, der Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim, der diesen Solidargedanken mit einem „Bürgerticket“ weiterdenken möchte. Mit einem solchen Ticket könnten alle Menschen in dem entsprechenden Gebiet den Nahverkehr ohne Fahrscheine nutzen. Monheim stellte verschiedene Modelle der Finanzierung vor und empfahl, auch Unternehmen, die vom Angebot des ÖPNV profitieren, in die Finanzierung mit einzubeziehen. So müssten Kaufhäuser etwa Parkplätze nachweisen, sich aber mit keinem Cent am Nahverkehr beteiligen. Dabei setzte Monheim die Hoffnung in innovative Kommunen, da Deutschland immer noch ein „Innovationsverweigerungsland“ sei. Als Beispiel führte er die Stadt Wien an, in der es ein Tagesticket für einen Euro und ein Jahresticket für 365 Euro gebe. Die Folge dieses freiwilligen Abosystems sei ein großer Anstieg der Fahrgastzahlen gewesen.


 
Mittwoch, den 23. November 2016 um 13:48 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

"Klassenloses" Bahnfahren in S12/13/19 soll bleiben


Die 1. Klasse in den S-Bahn-Linien S12/S13/S19 wurde seit letztem Jahr testweise für alle Nutzerinnen und Nutzer freigegeben. Nun liegt die Auswertung dieses Pilotprojektes beim NVR vor, der den zuständigen Gremien vorschlägt, die Freigabe der 1. Klasse für alle Nutzerinnen und Nutzer beizubehalten. Im Testzeitraum gab es nur eine sehr kleine Anzahl von Beschwerden.


„Das Testergebnis überrascht nicht, denn die Sitzplätze der 1. Klasse blieben in den S-Bahnen meistens leer, während andere Fahrgäste in den überfüllten Bahnen stehen mussten. Wir freuen uns, dass dieses klassenlose Bahnfahren beibehalten werden soll. So stehen mehr Plätze für alle zur Verfügung. Die Unterteilung ist im Regionalverkehr ohnehin nicht mehr zeitgemäß“, erklärt der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm. Die Jusos Rhein-Sieg hatten sich für die Abschaffung der 1. Klasse im Regionalverkehr eingesetzt. So hatte etwa der SPD-Kreisparteitag die Abschaffung auf Initiative der Jusos befürwortet. Weitere S-Bahn-Linien und auch Regionalzüge sollten nach Meinung der SPD-Jugendorganisation nun folgen.


 
Mittwoch, den 09. November 2016 um 22:20 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Jusos laden zur Diskussion über "ticketlosen Nahverkehr"


Die Preise für Bus und Bahn steigen Jahr um Jahr. Selbst für kurze Strecken werden hohe Fahrpreise fällig, vor allem für diejenigen, die nicht auf ein günstigeres Ticket zurückgreifen können. Für viele werden die hohen Fahrpreise zu einem wirklichen Problem, andere steigen erst gar nicht auf den öffentlichen Nahverkehr um. Gleichzeitig fehlt im ÖPNV an allen Ecken und Enden das nötige Geld, um genügend Kapazitäten und Angebote auch zu Randzeiten oder in der Fläche zu schaffen. Deshalb haben sich sowohl die SPD Rhein-Sieg als auch die SPD Bonn auf Initiative der Jusos für neue Finanzierungsmodelle und einen fahrscheinlosen Nahverkehr ausgesprochen.


Um über eine zukünftige Finanzierung des Nahverkehrs und die Idee eines „Bürgertickets“ für alle zu diskutieren, laden die Jusos Bonn und die Jusos Rhein-Sieg sowie die SPD-Ratsfraktion Bonn und die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg am Dienstag, den 29. November um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins BaseCamp (In der Raste 1) in Bonn ein. Nach einer Einführung durch den Verkehrsexperten Prof. Dr. Heiner Monheim diskutieren auf dem Podium neben Monheim der Landtagsabgeordnete Dirk Schlömer, der Juso-Landesvorsitzende Frederick Cordes und die Bonner Ratsfrau Gabi Meyer. Auch Verkehrspolitiker Dietmar Tendler unterstützt mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung in den Gremien von VRS und NVR. In der Diskussion soll es auch darum gehen, ob sich die Region Bonn/Rhein-Sieg für ein mögliches Modellprojekt zum „ticketlosen Nahverkehr“ eignet.


 
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