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Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 00:00 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Interview mit dem Landtagskandidaten und Juso Folke große Deters


Landtagskandidat und Juso - Folke große DetersFolke, Du bist Direktkandidat der SPD für den linksrheinischen Rhein-Sieg Kreis und trittst mit dem Slogan "Folkes Stimme " sozial und gerecht" an. Was willst Du den Menschen damit sagen?
Das ist mehr als nur ein Wortspiel mit meinem Namen. Ich glaube vielmehr, dass die Mehrheit der Leute eine Politik richtig findet, die sich an dem Grundwert der sozialen Gerechtigkeit orientiert.

Was heißt das konkret?
Das beste Beispiel ist die Bildungspolitik. Wir dürfen kein Kind mehr ohne gute Bildung zurücklassen. Gute Bildung ist die Voraussetzung, dass wir auch weiterhin Waren und Dienstleistungen auf hohem technischen Niveau am Standort NRW produzieren können. Gute Bildung ist aber vor allem ein Menschenrecht. Deshalb haben wir den Mut, Strukturen zu verändern.

Zum Beispiel?
Wir wollen längeres gemeinsames Lernen ermöglichen, denn wir brauchen ein Bildungssystem, das Aufstieg und nicht Abstieg organisiert. Heute kommen auf neun schulische Absteiger nur ein Aufsteiger. Außerdem wollen wir schrittweise Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni, denn der Zugang zu guter Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir müssen insgesamt mehr Geld in die Bildung unserer Kinder investieren, und die fängt bereits in der Krippe und der KiTa an.

Klingt gut. Aber wer soll das bezahlen?
Wir müssen uns da ehrlich machen: Wir können nicht gleichzeitig in die Zukunft investieren und Steuern auf breiter Front senken. Schwarz-Gelb in Bund und Land treiben eine Entstaatlichung in noch nicht bekanntem Ausmaß voran. Mitten in der Krise verteilen sie munter Geschenke an Lobbygruppen und reiche Erben. Statt Kita-Plätzen werden ‹bernachtungsplätze in Hotels finanziell unterstützt. Wir müssen wieder zurückkehren zu einer Politik, die sich am Allgemeinwohl orientiert. Darauf hoffen vor allem die Kommunen, die ihre Leistungen für die Bürger wegen der dramatischen Haushaltslage in nicht bekanntem Ausmaß zurückführen müssen, wenn wir das Ruder nicht schnell herumreißen.

Aber auf die Steuerpolitik hat doch die Landespolitik gar keinen Einßuss?
Doch, denn mit einem Regierungswechsel würden die Schwarz-Gelben ihre Mehrheit im Bundesrat verlieren. Wer mit der Politik in Berlin nicht zufrieden ist, der muss am 9. Mai im Land mit beiden Stimmen SPD wählen, damit Westerwelle und Co nicht ohne Rücksicht auf Verluste durchregieren können. Die unsoziale Kopfpauschale im Gesundheitswesen und der Ausstieg aus dem Atomausstieg " all das können wir dann über den Bundesrat verhindern.

Das Interview mit dem Landtagskandidaten und Juso Folke große Deters findet ihr auch auf seiner Homepage.

 
Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 00:00 Uhr - Geschrieben von: Dagmar

Neuwahlen in Troisdorf - Neuer Wind bei den Jusos


Am Freitag, den 23.04.2010, hatten die Jusos Troisdorf zur Neuwahl in das SPD-Haus eingeladen. Die bisherige Vorsitzende Dagmar Lappe wurde wiedergewählt. Sara Jungkamp, die bis dato Kassiererin war, wird künftig die Geschäftsführung übernehmen. Besonders freute man sich über den Neuzugang Daniel Engel, der zum Kassierer gewählt wurde. Die Jusos wollen sich weiterhin für die Schaffung von mehr Freizeitaktivitäten für Jugendliche vor Ort einsetzen. In diesem Spätsommer ist unter anderem auch wieder ein Tischtennisturnier geplant.

 
Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 20:40 Uhr - Geschrieben von: Mario

FDP-Kreistagsfraktion will RPJ-Mittel streichen


Alles auf Sparen, egal wo. Das scheint das neue Wunderkonzept der FDP im Rhein-Sieg-Kreis zu sein. Auf ihrer Haushaltsklausur im Januar beschloss die FDP-Fraktion mit einer Reihe anderer Vorschläge zur Konsolidierung des Kreishaushalts, den Antrag zu stellen, die RPJ-Mittel (Ring politischer Jugend) komplett aus dem Kreishaushalt zu streichen. Die RPJ-Mittel sind Gelder, die von den Jugendorganisationen der demokratischen Parteien (Jusos, JU, Grüne Jugend, Julis) zur politischen Arbeit verwendet werden. Ohne diese Mittel bricht auch den Jusos im Rhein-Sieg-Kreis ein sehr großer Teil der Einnahmen weg, was letztendlich zur Streichung von politischen Veranstaltungen für Jugendliche führen würde. Die FDP streicht somit bei einer ganz zentralen, gesellschaftlichen Aufgabe dieser politischen Jugendorganisationen, nämlich dem engagierten Kampf gegen Politikverdrossenheit und politisches Unwissen, und somit auch gegen jede Form von Extremismus.
 
Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:00 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Jungsozialisten wählten neuen Kreisvorstand


Die Jusos des Rhein-Sieg-Kreises wählten auf Ihrer Kreisvollversammlung im SPD-Parteihaus Troisdorf ihren neuen Kreisvorstand. Neue Juso-Kreisvorsitzende ist die 25-jährige Eitorferin Sara Zorlu. Ihr steht Alexander Jüdes als Geschäftsführer zur Seite, der das Amt von Marcel Schmidt übernimmt.

Zudem wurden Mario Dahm (Hennef), Jessica Salz (Eitorf), Lisa Marie Lammerich (Bornheim), Ahmet Özgü und Dagmar Lappe (beide Troisdorf), Alexander Brehm (Bad-Honnef), Sebastian Gries und Lisa Bürger (beide Sankt Augustin) sowie Philipp Geb (Neunkirchen-Seelscheid) als Beisitzer/innen gewählt.

Neuer Kreisvorstand"Die Zahl der Vorstandsmitglieder wurde wegen der gestiegenen Zahl aktiver Mitglieder von 7 auf 9 angepasst, damit wir die AGen vor Ort angemessen unterstützen", sagte die neue Kreisvorsitzende. "Ich freue mich sehr, dass die Bereitschaft und das Engagement der Jusos hier im Rhein-Sieg-Kreis so groß ist." Der bisherige Juso-Kreisvorsitzende Denis Waldästl kandidierte nicht mehr, da er seit Januar zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Sankt Augustin gewählt wurde.


Die zahlreichen Anwesenden begrüßten neben dem SPD-Kreisvorsitzenden Sebastian Hartmann auch den Landtagskandidaten Folke große Deters; die beide noch im Jusoalter sind. In ihren Reden gingen beide auf aktuelle politische Themen ein, lobten das Engagement der Jusos und warben um Ihre Unterstützung für den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Folke große Deters betonte in seiner kämpferischen Rede:"Ich brauche Euch alle, damit wir am 9. Mai die Weichen stellen können für ein Bildungssystem, das nicht nur den Kindern reicher Eltern offen steht!"

 
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