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Freitag, den 04. März 2016 um 23:18 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

SPD diskutierte über ungleiche Vermögensverteilung


Der Beststeller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty hat die Frage nach der Verteilung von Einkommen und Vermögen wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Um über die These des Ökonomen, dass der Kapitalismus notwendig zu Ungleichheit führe, zu diskutieren, hatten die SPD-Arbeitsgemeinschaften im Rhein-Sieg-Kreis und die SPD Troisdorf den Wirtschaftsprofessor Hagen Krämer als Referenten gewinnen können, der nach der Begrüßung durch den Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann herausarbeitete, dass die Schere zwischen den Reichsten und den Ärmsten immer weiterauseinander gehe. Als neues Phänomen beschrieb Krämer die Tatsache, dass Wirtschaftswachstum längst nicht mehr bei allen, sondern vor allem beim reichsten Zehntel der Bevölkerung ankomme. Wie Piketty warnte auch Krämer vor den Folgen dieser Vermögenskonzentration, zu denen nicht nur wirtschaftliche und soziale Folgen wie ungleiche Lebenschancen zählten, sondern auch politische. Als Beispiel nannte Krämer den aktuellen US-Wahlkampf, wo aus dem finanziellen Einfluss der Superreichen längst ein politischer geworden sei. Weitere Folgen sei das Ansteigen von Nicht-Wählern und politischem Extremismus. „Statt etwas ändern zu wollen, reagieren viele bei Wahlen mit Abstinenz“, bedauerte Krämer.


 
Freitag, den 19. Februar 2016 um 11:15 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Rund 1000 Menschen sagen: "AfD?" Nein, danke!




Klare Verhältnisse herrschten auf dem Siegburger Marktplatz: Während nur ca. 150 teils weit angereiste Menschen dem Aufruf der „AfD“ nachkamen, setzten rund 1000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Sieg-Kreis ein deutliches Zeichen für Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität. Das neu gegründete Bündnis „Bunter Rhein-Sieg-Kreis“ war von Jusos, Grüner Jugend, Jungen Liberalen, SPD und Grünen ins Leben gerufen worden und hatte zur friedlichen Gegenkundgebung gegen den Aufmarsch der „AfD“ Rhein-Sieg aufgerufen. Dem Bündnis schlossen sich auch der DGB, die AWO, der SKM, die Kirchen und weitere Parteien wie CDU, FDP und Piratenpartei sowie Flüchtlingsinitiativen an.


Auf der Bühne bot das Bündnis ein buntes Programm aus Ansprachen und Live-Musik. Auch der PoetrySlammer „No Limit“ steuerte einen seiner Texte zum kulturellen Teil des Programms bei. Den politischen Teil eröffnete Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn (CDU), der sich bei den zahlreichen Helfern bedankte, die bei der Versorgung von Flüchtlingen anpackten. Der Bürgermeister wehrte sich gegen die „würdelose Propaganda“ der „AfD“ und verwies darauf, dass die Nationalfarben nicht für „dumpfe Ab- und Ausgrenzung“ stünden. Der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, den Mund aufzumachen gegen Rassismus und Hetze. „Diffuse Ängste und Hass sind eben kein politisches Konzept und daher ist die selbsternannte ‘AfD‘ auch keine Alternative“, so der Juso-Vorsitzende.

 
Freitag, den 12. Februar 2016 um 21:34 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Demo-Aufruf: Keine Hetze im Rhein-Sieg-Kreis!


Bündnis ruft zu Demonstration für Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität in Siegburg auf


Am Donnerstag, den 18.2., lädt die „AfD“ Rhein-Sieg zu einem „Protestmarsch“ gegen das von der Partei so bezeichnete „Asylchaos“ in Siegburg ein. Damit die rassistischen Parolen nicht unwidersprochen bleiben, ruft ein neu gegründetes Bündnis „Bunter Rhein-Sieg-Kreis“ aus Jusos, Grüner Jugend, Jungen Liberalen, SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Rhein-Sieg-Kreis zu einer Kundgebung für Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität und gegen Rassismus, Hass und Hetze um 18.30 Uhr auf dem Siegburger Marktplatz auf. Neben zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind auch weitere unterstützende Organisationen gerne gesehen.


Gemeinsam wollen die Bündnispartner ein friedliches Zeichen für einen bunten, offenen und humanen Rhein-Sieg-Kreis setzen und fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich den Parolen der selbsternannten „Alternative“ entgegenzustellen, die gezielt Politik auf dem Rücken von schutzsuchenden Menschen macht. Mit André Poggenburg hat die „AfD“ einen Redner vom besonders rechten Rand der Partei angekündigt. Die Gegen-Kundgebung soll eine Antwort der Anständigen auf Schießbefehl-Diskussionen, rassistische Vorverurteilungen, Nationalchauvinismus und Verschwörungstheorien sein, die das politische Klima im Land vergiften.


Ort und Uhrzeit der Kundgebung können sich noch ändern. Änderungen werden auf den Internetseiten der unterstützenden Organisationen und in den sozialen Netzwerken bekanntgegeben.
 
Donnerstag, den 28. Januar 2016 um 10:18 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Kein Zutritt für Andersdenkende bei der "AfD"


"AfD" Rhein-Sieg filtert Gästeliste politisch

Die rechtspopulistische "Alternative für Deutschland" Rhein-Sieg hat zu einer Veranstaltung mit der Europapolitikerin Beatrix von Storch eingeladen, jener Frau also, die am letzten Sonntag bei "Anne Will" noch behauptete, die Kanzlerin werde nach ihrem Rücktritt aus Sicherheitsgründen nach Chile auswandern. Eigentlich gibt es also wenig Grund, sich einen Abend lang diesen verwirrten Thesen auszusetzen. Dennoch hat sich Sebastian Unrecht für die Veranstaltung angemeldet und wollte sich anhören, was die "AfD"-Politikerin so berichten werde. Sebastians Problem: Er ist Juso-Vorsitzender in Meckenheim.


"Da die 'AfD' im Geheimen tagt, so wie man das sonst nur von der NPD kennt, habe ich mich wie gefordert kurz nach Terminbekanntgabe angemeldet. Dann kam später die Rückfrage, ob ich Juso-Mitglied sei. Die 'AfD' durchleuchtet also erst einmal ihre Gäste auf ihre politische Gesinnung. So war es auch nicht allzu überraschend, dass kurz vor der Veranstaltung der Hinweis kam, dass ich leider aus angeblichen Platzgründen nicht teilnehmen könne. Dass der Grund vorgeschoben ist, erkennt man leicht daran, dass die 'AfD' kurz vor der Absage noch auf ihrer Facebookseite die neuen Gäste begrüßt hat, die sich angeblich wegen eines Artikels in der Lokalpresse angemeldet und Platz gefunden haben", erklärt Sebastian Unrecht die Praxis der Rechtspopulisten, sich ein wohlgesinntes Publikum zusammenzustellen.



 
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