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Sonntag, den 06. Dezember 2015 um 20:05 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Kein Parteien-Bashing auf dem Rücken von Trans*menschen!


Unser Leserbrief an den General-Anzeiger


Am 4.12. erschien auf der Titelseite des General-Anzeigers der Artikel "Ein Herz für Minderheiten", der sich mit dem Einsatz der Jusos in der SPD für die Belange und Rechte von Trans*menschen auseinandersetzte. Die Aussagen über den Stellenwert der Rechte eben jener Menschen bewegen uns dazu, mit diesem Leserbrief zu antworten. Es zeugt von einem fragwürdigen Menschenbild, dass hinter dem verspotteten Einsatz der Jusos für die Rechte von Trans*menschen lediglich ein fehlgeleitetes politisches Kalkül ausgemacht wird. Die Interessen dieser Menschen werden der Lächerlichkeit preisgegeben, wenn Herr Pfundt abfällig von jenen Menschen spricht, die "weder Männlein noch Weiblein" sein wollen, so als handle es sich dabei um eine Karnevalskostümierung. Die Diskussion mag für viele abstrakt sein, weil man sich nicht vorstellen kann, wie das ist, transsexuell oder Transgender zu sein oder sich im falschen Körper zu fühlen. Wenn es dann heißt, dass das doch nur 20.000 bis 80.000 Menschen in Deutschland betreffe, deren Anliegen in die Nähe von Belanglosigkeiten gerückt werden, und das doch gar kein ausreichendes Wählerpotential für die SPD sei, ist das nichts anderes als menschenverachtend.

Hier schlägt man nicht auf den SPD-Nachwuchs ein, sondern auf Menschen, die in ihrem Alltag schon genug Diskriminierung erleben müssen. Das kann man sich als klassisch heterosexueller, weißer, männlicher Politikredakteur offenbar nicht vorstellen. Wir aber stehen für das Recht auf freie Selbstentfaltung des Einzelnen unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen. Nimmt es der "Mehrheit" etwas weg, wenn man auch "Minderheiten" Gehör schenkt? Nein!

 
Samstag, den 05. Dezember 2015 um 12:03 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Jusos kritisieren Vorstoß der JU Niederkassel für eine "Flüchtlingsobergrenze"


Mario DahmScharf kritisieren die Jusos Rhein-Sieg die Junge Union Niederkassel für ihre Einlassungen zur Asylpolitik. Der CDU-Nachwuchs hatte sich für eine Obergrenze bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und das Aussetzen des Familiennachzugs ausgesprochen.

"Wir brauchen höchstens eine Obergrenze für schlechte Ideen", entgegnet der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm, "Wenn Menschen fliehen müssen, weil ihr Leben bedroht ist, dann muss man in Deutschland auch schon mal mit der ein oder anderen Einschränkung leben, weil helfen einfach vorgeht. Eine Obergrenze ist weder durchsetzbar noch menschlich akzeptabel. Menschlichkeit und Verantwortung endet nicht an Grenzen. Dass eine Partei, die sich auf das Christentum beruft, pünktlich zu Weihnachten den Familiennachzug aussetzten will, ist verwunderlich. Da singen die JU-Mitglieder fröhlich: Ihr Kinderlein, bleibet daheim."

Dass es nun Einschränkungen etwa bei der Turnhallennutzung für manche gebe, liege nicht an den Flüchtenden, sondern daran, dass man auf allen Ebenen viel zu spät reagiert habe. Mehr Wohnraum müsse nun vorrangig und schnell sowohl für Flüchtlinge als auch für Deutsche mit niedrigem Einkommen geschaffen werden, so die SPD-Jugendorganisation. Die von der JU kritisierten Abläufe bei der Aufnahme haben sich schon vielfach verbessert und werden auch noch effizienter und strukturierter werden, ohne dass man hilfsbedürftige Menschen an der Grenze abweist. Die Jusos bezweifeln außerdem, dass die Junge Union, wie es die Pressemitteilung suggeriert, für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer sprechen kann. "So viele Menschen im Rhein-Sieg-Kreis packen mit an und wollen helfen. Dafür sind wir Jusos unglaublich dankbar. Was diese Leute aber wirklich nicht brauchen, sind Politiker, die ständig versuchen, irgendwelche Belastungsgrenzen zu definieren. Es ist erstaunlich, wie wenig die Junge Union unserem Land zutraut", so Dahm weiter.
 
Sonntag, den 15. November 2015 um 18:49 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Fakten gegen Hetze: Juso-Seminar 2015




Politische Bildung ist ein zentraler Auftrag der politischen Jugendorganisationen im Rhein-Sieg-Kreis. Die Jusos laden deshalb neben vielen anderen Aktionen einmal jährlich zu einem Wochenendseminar ein, das in diesem Jahr im Schützenhof in Eitorf stattfand. Gemeinsam befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den historischen Grundlagen der Sozialdemokratie und der aktuellen Flüchtlings- und Asylpolitik. "Gerade beim Thema Flüchtlinge werden unglaublich viele falsche Dinge behauptet und Gerüchte als Tatsachen hingestellt. Deshalb war es uns wichtig, einmal einen genauen Einblick in das Asylverfahren in Deutschland zu bekommen. Fakten helfen gegen Unwissenheit und auch gezielte rassistische Hetze schließlich am besten", so der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm.

 
Mittwoch, den 14. Oktober 2015 um 22:52 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Ein schwul-lesbisches Jugendzentrum für den Rhein-Sieg-Kreis?


Podiumsdiskussion von Jusos und SPD-Kreistagsfraktion 

„Da bin ich schnell durch“, war die Antwort von Martin Dohmstreich, Leiter der Gesundheitsagentur Rhein-Sieg, auf die Frage, welche Angebote es im Rhein-Sieg-Kreis für schwule, lesbische und transsexuelle Jugendliche gibt: Keine. Aus diesem Grund hatten die Jusos Rhein-Sieg zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion zu einer Podiumsdiskussion in die Meys Fabrik nach Hennef eingeladen. Dietmar Tendler, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm führten in das Thema ein und erklärten die Funktion der Veranstaltung als Startschuss für eine Diskussion, die bisher im Rhein-Sieg-Kreis so kaum geführt wurde. Dafür hatten sie Expertinnen und Experten eingeladen, die aus der Praxis berichten konnten. Das schwul-lesbische Jugendzentrum GAP in Bonn und seine Angebote für junge Leute wurden von der pädagogischen Leiterin Mirjam Setzer vorgestellt. Das weite Einzugsgebiet zeige sich immer wieder daran, dass Jugendliche teils über eine Stunde Anreise hätten, um das Jugendzentrum in Bonn-Beuel zu besuchen, das durch Land und Stadt Bonn finanziert wird und unter Mitwirkung der Jugendlichen gestaltet wurde. Spezielle Angebote für homo- und transsexuelle Jugendliche böten einen geschützteren Raum als die Angebote der Regeljugendarbeit, betonte auch Wibke Korten von der NRW-Fachberatung „gerne anders!“ für sexuelle Vielfalt und Jugendarbeit. Ziel sei es vor allem, die Jugendlichen in ihrer Selbstfindung zu unterstützen. Der Erfolg sei immer wieder zu sehen, wenn aus den unsicheren Jugendlichen, die sich oft im Jugendzentrum zum ersten Mal „outen“, schließlich sogar selbstbewusste Aufklärerinnen und Aufklärer im „SchLAu“-Projekt würden, berichtete Setzer aus ihren Erfahrungen.


 
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